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Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL)
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Fachdidaktisch-Bildungswissenschaftliches Kolloquium SoSe 17

170410_Kolloquium

BZL extraC WS 17/18

BZL_extraC_WS17_18

 
Sie sind hier: Startseite Studium Das Lehramtsstudium Masterstudiengang Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für den Zugang zum lehramtsbezogenen Masterstudiengang (Master of Education M.Ed.) ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern, mit welchem wesentliche Teile der beiden Unterrichtsfächer, die im Masterstudium fortgeführt werden sollen, absolviert sein müssen. Das Studium in einem solchen Studiengang muss überwiegend an einer Universität absolviert worden sein.

 

1. Leistungsvoraussetzungen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

Beginn des Masterstudium vor WS 2019/20

  • mindestens 67 LP in den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Modulen in jedem der beiden Fächer,
  • mindestens 3 LP Fachdidaktik in jedem der beiden Fächer;
  • mindestens 24 LP in den Bildungswissenschaften einschließlich der Praxiselemente (Orientierungs- und Berufsfeldpraktikum). Die Module der Bildungswissenschaften müssen inhaltlich Elemente grundlegender Voraussetzungen schulischen Lernens sowie Grundlagen, Methoden und Erträge der Bildungsforschung enthalten;
  • die Praxiselemente müssen mindestens 8 Wochen Praktika umfassen, wobei 4 Wochen schulisch absolviert worden sein müssen (Orientierungspraktikum);
  • Bachelorarbeit im Umfang von mindestens 7 LP.

Wichtig: Die Grenzen der mindestens vorzulegenden Leistungspunkte ergeben sich aus den für den Vorbereitungsdienst im Bachelor- und im Masterstudiengang insgesamt zu erbringenden Leistungspunkten gemäß LZV NRW 2009. Abweichungen sind nicht möglich.

Bitte achten Sie auf die Sprachvoraussetzungen für einzelne Fächer unter Punkt 3.

 

Beginn des Masterstudium ab WS 2019/20

  • mindestens 67 LP in den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Modulen in jedem der beiden Fächer,
  • davon mindestens 3 LP Fachdidaktik in jedem der beiden Fächer;
  • mindestens 24 LP in den Bildungswissenschaften einschließlich der Praxiselemente (Eignungs- und Orientierungs- sowie Berufsfeldpraktikum). Die Module der Bildungswissenschaften müssen inhaltlich Elemente grundlegender Voraussetzungen schulischen Lernens sowie Grundlagen, Methoden und Erträge der Bildungsforschung enthalten,
  • davon mindestens 3 LP für Leistungen zu spezifischen Fragen der Inklusion von Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf
  • die Praxiselemente müssen mindestens 9 Wochen Praktika umfassen, wobei 25 Tage schulisch absolviert worden sein müssen (Eignungs- und Orientierungspraktikum);
  • Bachelorarbeit im Umfang von mindestens 7 LP.

Wichtig: Die Grenzen der mindestens vorzulegenden Leistungspunkte ergeben sich aus den für den Vorbereitungsdienst im Bachelor- und im Masterstudiengang insgesamt zu erbringenden Leistungspunkten gemäß LZV NRW 2009. Abweichungen sind nicht möglich.

Bitte achten Sie auf die Sprachvoraussetzungen für einzelne Fächer unter Punkt 3.

 

2. Leistungsvoraussetzungen für das Lehramt an Berufskollegs

Beginn des Masterstudium vor WS 2019/20

  • Mindestens 95 LP in den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Modulen der Großen beruflichen Fachrichtung sowie mindestens 39 LP in der Kleinen beruflichen Fachrichtung;
  • von den 95 LP der Großen berulichen Fachrichtung mindestens 6 LP Fachdidaktik;
  • mindestens 24 LP in den Bildungswissenschaften einschließlich der Praxiselemente (Orientierungs- und Berufsfeldpraktikum). Die Module der Bildungswissenschaften  müssen inhaltlich Elemente über grundlegende Voraussetzungen schulischen Lernens sowie Grundlagen, Methoden und Erträge der Bildungsforschung enthalten;
  • die Praxiselemente müssen mindestens 8 Wochen Praktika umfassen, wobei 4 Wochen schulisch absolviert worden sein müssen (Orientierungspraktikum);
  • Bachelorarbeit im Umfang von mindestens 7 LP.

Wichtig: Die Grenzen der mindestens vorzulegenden Leistungspunkte ergeben sich aus den für den Vorbereitungsdienst im Bachelor- und im Masterstudiengang insgesamt zu erbringenden Leistungspunkten gemäß LZV NRW 2009. Abweichungen sind also nicht möglich.

 

Beginn des Masterstudium ab WS 2019/20

  • Mindestens 95 LP in den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Modulen der Großen beruflichen Fachrichtung sowie mindestens 39 LP in der Kleinen beruflichen Fachrichtung;
  • von den 95 LP der Großen berulichen Fachrichtung mindestens 6 LP Fachdidaktik;
  • mindestens 24 LP in den Bildungswissenschaften einschließlich der Praxiselemente (Eignungs- und Orientierungs- sowie Berufsfeldpraktikum). Die Module der Bildungswissenschaften  müssen inhaltlich Elemente über grundlegende Voraussetzungen schulischen Lernens sowie Grundlagen, Methoden und Erträge der Bildungsforschung enthalten;
  • davon mindestens 3 LP für Leistungen zu spezifischen Fragen der Inklusion von Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf;
  • die Praxiselemente müssen mindestens 9 Wochen Praktika umfassen, wobei 25 Tage schulisch absolviert worden sein müssen (Eignungs- und Orientierungspraktikum);
  • Bachelorarbeit im Umfang von mindestens 7 LP.

Wichtig: Die Grenzen der mindestens vorzulegenden Leistungspunkte ergeben sich aus den für den Vorbereitungsdienst im Bachelor- und im Masterstudiengang insgesamt zu erbringenden Leistungspunkten gemäß LZV NRW 2009. Abweichungen sind also nicht möglich.

 

 3. Sprachvoraussetzungen

Fremdsprachen

Gemäß § 11 Abs. 1 LZV sind von allen Lehramtsstudierenden für das Lehrmat Gymnasium/Gesamtschule vor Zulassung zum Vorbereitungsdienst Kenntnisse in zwei Fremdsprachen nachzuweisen, für das Lehramt Berufskolleg eine Fremdsprache. Der Nachweis entsprechender Fremdsprachenkenntnisse, die bei modernen Fremdsprachen auf dem Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) liegen müssen, liegt in der Regel durch die Hochschulzugangsberechtigung vor. Der Nachweis ist gegenüber dem Prüfungsausschuss des BZL mit der Anmeldung zur Masterprüfung zu erbringen. Wer eine andere Sprache als Deutsch als Erstsprache erlernt und seine Hochschulzugangsberechtigung in deutscher Sprache erworben hat, hat lediglich Kenntnisse in einer weiteren Sprache nachzuweisen bzw. muss für das Lehramt Berufskolleg keine weitere Sprache nachweisen. Latinum und Graecum gelten ebenfalls als Nachweis adäquater Fremdsprachenkenntnisse.

 

Klassische Sprachen

U.a. erfordert § 11 Abs. 2 LZV 2016 den Nachweis von Latinum und/oder Graecum und/oder Hebraicum sowie Griechisch- und Hebräischkenntnisse bei folgenden Lehramtsfächern:

  • Geschichte: Kenntnisse auf dem Niveau des Kleinen Latinums,
  • Philosophie: Kenntnisse auf dem Niveau des Kleinen Latinums oder Graecum,
  • Evangelische Religionslehre: Graecum und Latinum oder Graecum und Hebraicum,
  • Katholische Religionslehre: Latinum;  zusätzlich Grundkenntnisse in Griechisch und Hebräisch, die aber im Laufe des 1. Studienjahres nachgereicht werden können (siehe dazu die fachspezifischen Bestimmungen sowie den Modulplan des Faches in der Prüfungsordnung),
  • Latein, Griechisch: Latinum und Graecum.

Der Nachweis erfolgt in der Regel bei der Einschreibung in den Studiengang. Er ist spätestens mit der Anmeldung zur Masterprüfung (2. Semesterwoche) gegenüber dem Prüfungsausschuss des BZL zu erbringen.

 

Definition "Kleines Latinum"

gemäß Ordnung der Erweiterungsprüfung zum Abiturzeugnis in Lateinisch, Griechisch, Hebräisch (Latinum/Graecum/Hebraicum); Änderung. RdErl. D. Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW v. 03.05.2016- 521-6.03.15-132508 (BASS 19-33 Nr.3)

Das Kleine Latinum hat nachgewiesen, wer über die Fähigkeit ver­fügt, lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich mittelschwerer Stellen (bezogen auf Bereiche der politi­schen Rede, der Philosophie und der Historiographie) mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfas­sen und dieses Verständnis durch eine sachlich richtige und treffende Übersetzung ins Deutsche nachzuweisen. Hierzu werden Sicherheit in der für die Texterschließung notwendigen Formenlehre und Syn­tax, ein ausreichender Wortschatz und die erforderlichen Kenntnisse aus den Bereichen römische Politik, Geschichte, Philosophie und Literatur vorausgesetzt. Als mittelschwere Texte können beispiels­weise Texte auf dem Niveau Caesars (De Bello Gallico), Cornelius Nepos oder leichterer Stellen aus Ciceros Briefen gelten.“

Das Kleine Latinum kann durch Sprachkurse an der Universität Bonn erworben werden.

In den einzelnen Fächern kann es darüber hinaus noch weitere Zugangsvoraussetzungen bzgl. dem Vorhandensein konkreter Inhalte geben (siehe dazu die fachspezifischen Bestimmungen in der Prüfungsordnung).

 

Ausnahmeregelungen für Bonner Lehramtsstudenten, die im Wintersemester 2011/12 oder 2012/13 das Studium begonnen haben, gelten ab dem WS 17/18 nicht mehr.
 
 
 

 4. Deutsche Sprachvoraussetzungen für ausländische Bewerber

Der lehramtsbezogene Bachelor- und Masterstudiengang sind deutschsprachige Studiengänge. Es erfolgt eine Ausbildung für das deutsche Schulsystem und den deutschsprachigen Unterricht. Daher sollte die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend vorhanden sein.

Für die Aufnahme des Studiums müssen ausländische Studienbewerber, die Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschen oder deutschsprachigen Schule erworben haben, ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Eine Bescheinigung über diese Kenntnisse müssen zur Einschreibung vorgelegt werden.

Für den lehramtsspezifischen Masterstudiengang wird die DSH 3-Prüfung (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang Niveaustufe 3) verlangt.

Die Universität bietet die Möglichkeit an, einen Vorbereitungskurs für die DSH-Prüfung an der Universität Bonn zu belegen.

Weitere Informationen zu der DSH-Prüfung finden Sie hier.

Haben Sie bereits ein deutschsprachiges Studium in Deutschland abgeschlossen (bzw. werden Sie dieses jetzt abschließen), brauchen Sie für den Masterstudiengang keine weitere Sprachprüfung zu machen.

 5. Wenn das Studium am 15. Juli noch nicht abgeschlossen ist

Wenn Sie das Studium noch nicht abgeschlossen haben, dann bewerben Sie sich mit der gewichteten Durchschnittsnote zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung. Ihre Prüfungen müssen dann alle spätestens am 30.09. des Bewerbungsjahres abgeschlossen sein inkl. der Bachelorarbeit. Mit Beginn des Wintersemesters dürfen keine Leistungen mehr erbracht werden. Die Bewertungen der Prüfungen können jedoch noch ausstehen. Diese müssen bis zu den Weihnachtsferien vorliegen. Das Zeugnis bzw. das Transcript of Records muss dem Prüfungsbüro des BZL vorgelegt werden.

So lange Ihr Studium noch nicht abgeschlossen ist, erfolgt keine Zulassung zur Masterprüfung, d.h. Sie können sich zu keinen Prüfungen anmelden. Bis zu den Weihnachtsferien sollte also Ihr Abschluss vorliegen. Müssen Sie eine Prüfung aus dem Bachelorstudiengang wiederholen, müssen Sie sich aus dem Masterstudiengang exmatrikulieren, da Sie die Prüfung nur im Bachelorstudiengang ablegen können. Sie müssen sich dann für dem Masterstudiengang neu bewerben.

 

 6. Wenn Sie einen Hochschulabschluss haben oder am 30.09. haben werden, aber Leistungen gemäß der Zugangsvoraussetzungen fehlen (Auflagenregelung)

Wenn Sie Ihr Lehramtsstudium nicht in Bonn abgeschlossen oder einen nicht lehramtsbezogenen Hochschulabschluss erworben haben, erfüllen Sie möglicherweise nicht alle Zugangsvoraussetzungen für den lehramtsbezogenen Masterstudiengang in Bonn. Wenn Ihnen in diesem Fall jedoch nicht mehr als 30 LP fehlen, ist eine befristete Zulassung unter Auflagen möglich. Sind die Auflagen in der Frist (1. Studienjahr) erbracht, wird die Befristung aufgehoben. Dies gilt auch, wenn Sie Ihren ersten Hochschulabschluss noch nicht haben, aber bis zum 30.09. alle Prüfungen abgeschlossen sein werden sowie die Abschlussarbeit abgegeben sein wird und Ihnen dann - bei diesem Hochschulabschluss - nicht mehr als 30 LP fehlen. Können die Auflagen nicht innerhalb des ersten Studienjahres an der Uni Bonn erfolgreich nachgeholt werden, erfolgt die Exmatrikulation bzw. die Rückstufung in den Bachelorstudiengang.

Diese Regelung gilt nicht, wenn Sie Ihr Studium nicht bis zum 30.09. abgeschlossen haben werden.

BewerberInnen, denen Leistungen fehlen, werden nur dann zugelassen, wenn in zulassungsbeschränkten Fächern noch Plätze frei sind. Die Auswahl der BewerberInnen erfolgt dann nach der Gesamtnote des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses. Der Umfang der nachzureichenden Leistungen spielt dabei keine Rolle.

Wenn Sie das Sommersemester oder auch ggf. das Wintersemester vor dem Beginn des Masterstudiums dazu nutzen wollen, diese LP schon (teilweise) nachzuholen, können Sie sich bei zulassungsfreien Fächern als ProgrammstudentIn in den Bachelorstudiengang einschreiben lassen. Dazu ist keine Bewerbung um einen Studienplatz notwendig. Sie machen aber auch keinen weiteren Studienabschluss, sondern sammeln nur die vorher festgelegten Leistungen. Bei zulassungsbeschränkten Fächern müssen Sie sich für einen Platz im Bachelorstudium (höheres Semster nach einer Einstufung durch das BZL) bewerben.

 

7. Wenn Sie in ein höheres Semester in den Masterstudiengang (quer) einsteigen wollen

    Informationen zum Quereinstieg in den Masterstudiengang dazu finden Sie hier.

 

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