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Adresse
Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL)
Poppelsdorfer Allee 15
53115 Bonn
Tel.: 0228 / 73 - 600 50
Fax: 0228 / 73 - 600 87
E-Mail: bzl@uni-bonn.de

 

Fachdidaktisch-Bildungswissenschaftliches Kolloquium SoSe 17

170410_Kolloquium

BZL extraC WS 17/18

BZL_extraC_WS17_18

 
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Infos für Personen mit Hochschulabschluss

Ihre Situation

Sie haben bereits einen Hochschulabschluss, vielleicht sind Sie promoviert, vielleicht haben Sie Ihren Abschluss im Ausland gemacht, also z.B. ...

  • sind Sie Diplomphysiker und wollen jetzt gerne an die Schule gehen?
  • sind Sie Agraringenieur und möchten nun gerne an das Berufskolleg?
  • sind Sie Diplombiologe und arbeiten seit längerer Zeit an verschiedenen Schulen und möchten jetzt gerne richtig in den Lehramtsberuf wechseln?
  • haben Sie einen Magister in Germanistik und Philosophie gemacht und möchten nun in das Lehramt?
  • haben Sie einen fachwissenschaftlichen Bachelorabschluss und möchten nun gerne ins Lehramt?
  • Sie haben schon eine Lehramtsausbildung, aber für eine ganz andere Schulform?
  • sind Sie seit langer Zeit an einer Schule tätig und diese Schule will Sie übernehmen?

Die Lösung

Wenn diese Fragen auf Sie zutreffen, dann müssen Sie Ihr abgeschlossenes Hochschulsstudium noch durch ein Lehramtsstudium ergänzen, wobei Ihnen natürlich Leistungen aus Ihrem bisherigen Studium anerkannt werden können. Dies gilt auch, wenn Sie schon ein Lehramtsstudium für eine andere Schulform abgeschlossen haben. Das heißt, dass Sie nicht im ersten Semester anfangen, sondern je nach Leistungsstand in höheren Semestern. Ob Sie noch mal einen Bachelorabschluss machen oder nur Module nachholen müssen, ob Sie direkt in den Masterstudiengang gehen können usw. hängt von Ihren Anerkennungen ab.

Wenn Sie Ihren Hochschulabschluss im Ausland gemacht haben, müssen Sie für das Studium und den Vorbereitungsdienst die deutsche Sprache fließend in Wort und Schrift beherrschen. Eine erfolgreich abgelegte DSH 2- Prüfung reicht zwar für die Einschreibung aus, aber nicht für das Studium und das berufliche Ziel. Denn Sie studieren einen Studiengang in deutscher Sprache und werden für deutschsprachige Schulen ausgebildet. Für den Masterstudiengang muss die Sprachprüfung auf dem Niveau 3 abgelegt worden sein (82%).

Das Lehramtsstudium

An der Universität Bonn können Sie sich für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie an Berufskollegs ausbilden lassen. Eine Ausbildung für andere Schulformen ist nicht möglich.

Um als Lehrer tätig sein zu können, benötigt man immer zwei Unterrichtsfächer. Daher besteht das Lehramtsstudium immer aus dem Studium von zwei Fächern. Dazu kommt das Fach Bildungswissenschaften und einzelne Praxiselemente, also Praktika, die Sie an Schulen oder im außerschulischen Bereich absolvieren müssen.

Wenn Sie also Diplombiologie sind, dann bietet es sich ggf. an, das Fach Chemie als zweites Fach zu wählen, da Sie da schon Vorkenntnisse besitzen. Sind Sie Diplomphysiker, so haben Sie schon Leistungen für das Fach Mathematik im Studium erbracht. Sie können aber natürlich auch ein ganz anderes, neues Fach noch zusätzlich studieren.

Nur für die Fächer des Berufskollegs in Bonn ist nur ein Fach notwendig, welches sich auf die Große und die Kleine beruflche Fachrichtung "aufteilt". Dabei ist die Kleine berufliche Fachrichtung eine Vertiefung des Hauptfaches, also z.B. Pflanzenwissenschaften von der Großen beruflichen Fachrichtung Agrarwissenschaften. Wenn Sie also z.B. Agraringenieur sind, dann bringen Sie zumeist die fachwissenschaftlichen Leistungen mit (bis auf die Fachdidaktik) und müssen nur noch das Fach Bildungswissenschaften und die Praxiselemente ergänzen.

Das Lehramtsstudium ist zweigeteilt: Es setzt sich aus dem polyvalenten Bachelorstudium (3 Jahre) und dem lehramtsbezogenen Masterstudium (2 Jahre) zusammen. An das Studium schließt der Vorbereitungsdienst (Referendariat, 18 Monate) an.

Welche Fächer als Unterrichtsfächer studiert werden können und wie sich das Lehramtsstudium aufbaut, finden Sie in dem Flyer oder in ausführlicher Form hier.

Einstieg in das Lehramtsstudium

Es hängt nun von Ihren Leistungen, die Sie in in Ihrem ersten Studium absolviert haben, ab, ob Sie erst noch im Bachelorstudiengang Leistungen erbringen müssen oder ob Sie im Masterstudiengang beginnen können.

Wenn Sie neben Ihrem schon abgeschlossenen Studiengang ein neues, anderes zweites Fach studieren wollen, müssen Sie auf jeden Fall erst den Bachelorstudiengang durchlaufen, wobei Sie das neue Fach im ersten Semester beginnen müssen. Wenn Sie auf schon erbrachte Leistungen aufbauen wollen, müssen Sie zwar ggf. auch im Bachelorstudiengang beginnen, aber Sie werden in beiden Fächern in höhere Semester eingestuft.

Praktika aus dem abgeschlossenen Studium oder Tätigkeiten nach dem Studium können ggf. für die Praxiselemente anerkannt werden. Informationen dazu, welche Praxiselemente Sie im Studium absolvieren müssen und was Ihnen anerkannt werden könnte, finden Sie hier.

Sie können sich entscheiden, ob Sie im Rahmen des Bachelorstudiengangs nur für den Masterstudiengang fehlende Leistungen nachholen oder ob Sie einen Bachelorabschluss machen wollen.

Das Zweitstudium

Haben Sie bereits ein Studium abgeschlossen und erfüllen nicht die Zugangsvoraussetzungen zum lehramtsbezogenen Masterstudiengang, müssen Sie sich in den Bachelorstudiengang einstufen lassen und sich für die Ihre Fächer und die Bildungswissenschaften bewerben. Ihre Bewerbung gehört dann zu der Gruppe, die sich um ein Zweitstudium bewirbt (3 % der Studienplätze = ca. 12 Plätze). Dies gilt auch für diejenigen, die (ggf. ohne Abitur) ein Fachhochschulstudium abgeschlossen haben. Weitere Informationen zur Bewerbung auf ein Zweitstudium finden Sie hier.

Was mache ich nun zuerst?

1. Sie müssen sich überlegen, welche Fächer Sie als Unterrichtsfächer studieren wollen bzw. anerkannt haben wollen.

2. Wollen/müssen Sie Fächer ganz neu beginnen - wie z.B. die Bildungswissenschaften - und diese sind zulassungsbeschränkt, müssen Sie sich bis zum 15.07. für einen Studienplatz bewerben. Für die Fächer, für die Sie schon Leistungen erbracht haben, wenden Sie sich an die einzelnen Fachberatungen und legen Ihre erbrachten Leistungen zur Anerkennung vor. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten für Hochschul- oder Fachwechsler.

 

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