One Two
Sie sind hier: Startseite Praxiselemente Praxisportfolio

Praxisportfolio

Das Praxisportfolio

 

Im Praxisportfolio dokumentieren und reflektieren die Studierenden sämtliche Praxiselemente im Rahmen der Lehrerausbildung.

Das Praxisportfolio ist eine die gesamte Lehramtsausbildung begleitende persönliche Sammelmappe: Vom ersten Praktikum bis zum Vorbereitungsdienst dokumentieren Sie Ihre Praxiserfahrungen und können Ihre Beobachtungen, Erfahrungen und Reflexionen niederschreiben.

Die Dokumentation der Praxiselemente im Praxisportfolio ist durch das Lehrerausbildungsgesetz NRW (LABG §12) verbindlich vorgeschrieben.


Abbildung Praxisportfolio Internet_Portfolio Praxiselemente.png

 

Nicht nur die Dokumentation der Erfahrungen, sondern der Reflexionsprozess selbst ist für das Praxisportfolio von Bedeutung. Nur so wird eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Denk- und Handlungsroutinen sowie die Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln und der eigenen (Lehrer-)Rolle gewährleistet.

 

Hilfestellung bei der Selbstreflexion durch das "Portfolio Praxiselemente"

 

Das BZL-Dokument "Portfolio Praxiselemente" ist ein Instrument, mit dem Sie die Praxisphasen in Ihrem Studium selbständig und eigenverantwortlich gestalten und für sich persönlich erschließen können. Es ist fester Bestandteil Ihres Studiums und fließt in die Veranstaltungen der Module Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) sowie Berufsfeldpraktikum (BP) oder in Beratungsgespräche ein.

Sie werden angeregt, sich mit anderen (Kommilitonen, Dozenten, Lehrerinnen und Lehrern etc.) auszutauschen und zu beraten. Beispiele für solche Kommunikationsanlässe sind die Praxisportfoliositzung im Modul Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP), die Reflexionssitzung im Anschluss an das Berufsfeldpraktikum (BP) oder das Bilanzierungs- und Perspektivgespräch (BPG) am Ende des Praxissemesters.

Daneben können aber auch informelle Treffen mit Kommilitonen, Gespräche im Praktikum, Angebote des Mentorats oder eine prägende persönliche Erfahrung Anstoß für Reflexionsprozesse sein.

Für jedes Praktikum finden Sie im Dokument "Portfolio Praxiselemente" Impulse, Hinweise und Fragen, die Sie weiterbringen werden und die zu einer sinnvollen Reflexion Ihrer eigenen Situation und Ihrer Perspektive innerhalb des Studiums führen.

 

Gestaltung des Praxisportfolios

 

Die Gestaltung des persönlichen Praxisportfolios ist nicht vorgegeben. Ob Sie Notizen, Unterlagen, bearbeitete Reflexionsaufgaben, Beobachtungen, Gesprächsprotikolle o.ä. in einem Ordner oder digigal festhalten, bleibt jedem selbst überlassen. Empfehlenswert ist in jedem Fall die Sammlung aller Unterlagen zu den Praxiselementen (z. B. Bescheinigungen, Anträge etc.) an einem Ort.

 

Verbindlichkeit und Schutz der Reflexionssphäre

 

  • Das Führen des Praxisportfolios wird im Rahmen der im Lehrplan verankerten Praxiselemente als unbenotete Studienleistung definiert.

  • Aufgrund des im Praxisportfolio enthaltenen Reflexionsteils wird zum Schutz der Reflexionssphäre der Studierenden davon abgesehen, diese Studienleistung durch Vorlage des Portfolios zu dokumentieren, jedoch kann das Praxisportfolio im Rahmen der Praxisportfoliositzung, des Vorbereitunsseminares EOP und der BP-Reflexionssitzung behandelt und eingesetzt werden.

  • Auf Wunsch und mit Zustimmung der Studierenden können die Dokumente des Reflexionsteils natürlich in Beratungs- und Informationsgesprächen mit schulischen oder universitären Betreuern herangezogen werden.

  • Die Prüfungsformate in den jeweiligen Praxiselementen (schriftliche Hausarbeiten oder mündliche Prüfungen sowie das Bilanz- und Perspektivgespräch zum Abschluss des schulpraktischen Teils des Praxissemesters) werden im Regelfall so angelegt sein, dass sie implizit auf regelmäßige Praxisportfolioarbeit ansprechen.

 

 

Artikelaktionen