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(4) Anerkennung eines zurückliegenden Auslandsaufenthaltes

Eine Anerkennung von Auslandsaufenthalten außerhalb des Bachelor- oder Masterstudiums ist möglich, sofern der Aufenthalt den generellen Kriterien des Auslandsaufenthaltes im Lehramtsstudiengang entspricht.

 

Rahmenbedingungen für die Anerkennung

Eine rückwirkende Anerkennung ist in der Regel möglich, wenn zwischen dem (bei Teilaufenthalten mindestens vierwöchigen) Auslandsaufenthalt und dem Beginn des durchgehenden Fachstudiums der betreffenden Sprache maximal 12 Monate liegen. Das heißt: Der anzuerkennende Zeitraum muss direkt davor oder innerhalb der zwölf Monate vor Studienbeginn liegen. Angerechnet werden auch Auslandsaufenthalte während eines Sprachenstudiums, welches dem Lehramtsstudium unmittelbar vorausging (Fachwechsel oder Zweitstudium).

Eine rückwirkende Anerkennung von Auslandsaufenthalten, die länger als 12 Monate zurückliegen, ist in folgenden Fällen möglich:

  • bei einer im betreffenden Sprach- und Kulturraum in dieser Sprache erworbenen Hochschulzugangsberechtigung,
  • bei einem im betreffenden Sprach- und Kulturraum in dieser Sprache erworbenen Berufs- oder Studienabschluss bzw. bei einem Auslandsstudium,
  • im Fall eines Auslandsstudiums, wenn die im Lehramtsstudium erlernte Sprache der offiziellen Unterrichtssprache des im Ausland studierten Studiengangs entspricht. So würde z. B. das Studium eines englischsprachigen Anglistik-Studiengangs in Polen anerkannt, wenn man Englisch als Sprachfach im Lehramtsstudium gewählt hat.
  • bei einem Schulaufenthalt im betreffenden Sprach- und Kulturraum von der Dauer mindestens eines Schulhalbjahres und ab dem 15. Lebensjahr,
  • bei Praktika oder beruflichen Tätigkeiten im betreffenden Sprach- und Kulturraum in einem zusammenhängenden Zeitraum von mindestens sechs Monaten.

Diese Aufenthalte dürfen nicht länger als vier Jahre vor Beginn des durchgehenden Fachstudiums der betreffenden Sprache liegen. Außerdem muss in den Fällen, in denen der Aufenthalt länger als ein Jahr vor dem Studienbeginn des Sprachenstudiums liegt, ergänzend ein mindestens vierwöchiger Auslandsaufenthalt innerhalb des Lehramtsstudiums absolviert werden, beim Studium zweier moderner Fremdsprachen jeweils in dem Sprach- und Kulturraum, der durch den anerkannten vorausgehenden Aufenthalt nicht abgedeckt ist. Dieser vierwöchige Aufenthalt kann zugleich als Berufsfeldpraktikum anerkannt werden, sofern die dafür geltenden Bestimmungen eingehalten werden. 

 

Ablauf der Anerkennung

Im Bachelorstudium

  • Sie reichen den Antrag auf Anerkennung eines Auslandsaufenthalts zusammen mit einem Nachweis über den Auslandsaufenthalt im Original (zur Einsicht) und als Kopie im BZL ein.
  • Das BZL stellt Ihnen eine Bescheinigung über den Auslandsaufenthalt zur Vorlage im Masterstudium aus. Der Antrag auf Anerkennung eines Auslandsaufenthalts sowie die Kopie des Nachweises über Ihren Auslandsaufenthalts verbleiben im BZL.

Im Masterstudium

  • Sind Sie im Masterstudium und haben sich die Bescheinigung über einen Auslandsaufenthalt bereits im Bachelorstudium ausstellen lassen, legen Sie diese Bescheinigungen (evtl. gesammelt) über insgesamt drei Monate oder 13 Wochen im Prüfungsbüro des BZL zur Verbuchung in BASIS vor.
 

Ansprechpartner und Beratung

Praktikumsbüro des BZL:

Dipl.-Psych. Katharina Fuß
StR. i. H. Christina Schlösser (zur Zeit in Elternzeit)
Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL)
Poppelsdorfer Allee 15
Zi. 2.008
Tel.: 0228 / 73 - 602 46
BZL-Praxiselemente@uni-bonn.de

  

Studentische Beratung des Mentorats:

Bei Fragen rund um das Berufsfeldpraktikum bietet das Mentoren-Team des BZL Beratung und Unterstützung aus studentischer Sicht an. Weitere Informationen zu Sprechstunden und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

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